Der Untergang einer Stadt
Vor einigen Jahren sah sich die Dom?ne W?rzburgs unter einem Nosferatu Prinzen, dessen Name man aus den Chroniken tilgen lies, einem Krieg zweier Parteien gegen?ber. Eine Schlacht stand bevor, dessen Feinde so unerbittlich, dessen Feuer so hei?, dessen Waffeng?nge so heftig sein sollten, dass Gottes Sch?pfung selbst zu zerbersten drohte. Es lag an den Kainiten die Bedrohung abzuwenden - und sie taten nichts. Zumindest sicherlich nicht genug.
Die Kontakte brachen nach und nach ab. Die Dom?ne und Ihre Kainiten verschwanden. Manche, die davon wussten, munkelten, sie alle h?tten eines Nachts in einer gro?en Schlacht ihr Ende gefunden. Andere sprachen von gro?em Unheil, das unerwartet ?ber sie hereinbrach und sie verschlang. In den Elysien fl?sterte man unter vorgehaltner Hand von einer Armee des Sabbat wie man sie zuvor noch nie gesehen hatte, Andere erz?hlten von Vorsintflutlichen, voll Zorn und d?rstend nach der Vitae ihrer Kinder, wieder Andere gar von Schrecklicherem. Doch was tats?chlich die Ursache f?r W?rzburgs' Untergang war wusste niemand.
Die Stadt jedoch stand leer und schrie f?rmlich nach neuen B?rgern. Die Ersten, die diesem Ruf folgten, waren die jungen Kinder Kains, die in ihrem jugendlichem Wahn glaubten sich dem weisen Rat ihrer Ahnen wiedersetzen zu k?nnen, schwach in ihrem Blute - oft zu verw?ssert als dass ein echter Vampir ihren Anblick ertragen mochte. Hier hatten sie eine Zuflucht, eine Brutst?tte der Anarchie. Doch ihre Tage sind gez?hlt. Nah r?ckt die Stunde, da sich die starke Hand der Camarilla nach der Stadt erstreckt, sie mit eisernem Griff umklammert, um ihr ihr besudeltes Anarchenherz herauszurei?en. Nah r?ckt die Stunde, da die verlorenen Kinder Kains in der jahrtausendealten Flamme der Weisheit gel?utert werden, auf dass sie auf den rechten Weg zur?ckfinden m?gen.

Henricus Tabernarius
Ahn des Clans der K?nige